Posts mit dem Label Jerusalem werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Jerusalem werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 21. April 2013

KKL-JNF

Der gestrige Tag war aufgrund des Schabat relativ ruhig. Auch das Schauerwetter ermutigte nicht gerade zu größeren Unternehmungen. Heute haben wir eine Menge im Golan vor.

Regen in Jerusalem

Er regnet in Strömen. Die Wanderung in Gamla sagen wir ab. Spontan läßt sich als Alternativprogramm in der Nachbarschaft zum Hotel ein Besuch in der KKL-JNF-Zentrale in Jerusalem organisieren. Wenn man als KKL-JNF-Reisegruppe nach Jerusalem kommt, dann will man ja auch die Zentrale sehen. Ich verstehe gar nicht, warum das nicht ohenhin geplant war.

Begrüßung in der KKL-Zentrale in Jerusalem

Wir werden in der Zentrale herzlich in Empfang genommen.

KKL-Spendenbüchsen und KKL-Ehrenbücher in der KKL-Zentrale in Jerusalem

Eingibeig werden uns die Ehrenbücher und auch die vielen verschiedenen Modelle der berühmten KKL-Spendenbüchsen vorgestellt und erklärt.

KKL-Ehrenbücher in der KKL-Zentrale in Jerusalem
Vortrag in KKL-JNF-Zentrale in Jerusalem

Zum Schluß gibt es noch einen Vortrag über die vielfältige Arbeit des KKL in Israel jenseits der von deutschen Spendern unterstützten Projekte.

Mit dem Bus fahren wir dann zum Jordantal und dieses dann entlang nach Norden.

Samstag, 20. April 2013

Altstadt

Aufgrund des Schabatbeginns war der Nachmittag gestern relativ kurz.

Heute steht zunächst die Große Synagoge auf dem Nachbargrundstück zum Hotel Prima Kings auf dem Programm. Ich war da schon mal drin und halte nichts davon während eines Gottesdienstes in ein Gotteshaus zu gehen, wenn man selbst aus welchen Gründen auch immer nicht an dem Gottesdienstes teilnehmen kann. Die Gegenwart von Beobachtern, die nicht teilnehmen, entweiht das ganze und stört den Gottesdienst. Ich entschließe mich daher in der Umgegend zu fotografieren und nicht den Gottesdienst zu stören.

Fahrkünste im Zions-Tor in Jerusalem

Wir gehen in die Altstadt und besuchen dort in der Nähe des Zions-Tors den Saal des letzten Abendmahls und das darunter liegenden Davids Grab. Im Zions-Tors selbst verlieren wir sehr viel Zeit, weil für uns Fußgänge kein Durchkommen ist aufgrund der vielen Angeberautos, die sich durch das Tor zwängen.

Blick zum Ölberg

Das regnerische Wetter verschärft sich. Immer wieder kommt es zu Regenschauern, so daß wir froh sind, uns in der Altstadt unterstellen zu können. Auf dem Platz vor der Kotel, teilt sich dann die Gruppe in Grüppchen, da ja ohnehin viele die Altstadt schon kennen. So komme ich dann auf der Via Dolorosa doch noch zu Falaffel.

Singende Männer in Mea Shearim

Später mache ich dann nochmal einen Foto-Streifzug, um zum einen nach interessanten Graffiti zu suchen und auch sonst noch ein paar Bilder von Sehenswürdigkeiten zu vervollständigen, denn auch wenn ich geschätzt schon etwa 15.000 Fotos aus Israel habe, bedeutet dies nicht, daß ich schon alles abgelichtet habe.

Windmühle auf Balkon in Jerusalem

Morgen soll es in den Golan gehen.

Freitag, 19. April 2013

Nachmittag in Jerusalem

Nach der Besichtigung der Ausgrabungen am Vormittag parken wir den Bus beim Independence Park und vereinbaren die Bank Hapoalim an dem Platz, an welchem die Ben Jehuda-Straße auf die Jaffa-Straße stößt, als Treffpunkt.

Straßenmusikanten in Jaffa-Straße in Jerusalem

An diesem späteren Treffpunkt lausche ich zunächst dem Saxophon-Duo. Anschließend mache ich mich zum Mahane Yehuda auf, um dort die von den zuhause Gebliebenen bestellten Baklavas einzukaufen. Ich kaufe die Baklavas bei dem Bäcker, bei welchem ich sie immer kaufe. Auch zwei Kilo Zatar kaufe ich wieder wie üblich bei dem Gewürzhändler, wo ich es immer kaufe.

König David musiziert auf Ben Yehuda Straße in Jerusalem

Nachdem ich mit den Einkäufen fertig bin, will ich mich jetzt noch nach Falaffel umsehen, aber dafür ist es im jüdischen Teil nun zu spät. In der Altstadt bekäme ich noch Falaffel, aber dafür reicht die Zeit nicht, um dann noch pünktlich wieder am Treffpunkt zu sein.

Am morgigen Schabat haben wir die Altstadt auf dem Programm.

Jerusalem

Wir verlassen Tel Aviv für ein paar Tage, und fahren nach Jerusalem.

Getreidefelder

In der Küstenregion fahren wir teilwesie an erntereifen Getreidefeldern, teilweise auch an schon abgeernteten Getreidefeldern vorbei.

Einfahrt ins Gebirge

Mit der Einfahrt ins Gebirge, wird es immer grüner.

Gebirge Juda

So tief grün es da draußen ist, wir fahren nicht durch den Schwarzwald, sondern befinden uns im Gebirge Juda auf dem Weg nach Jerusalem.

An der Neigung der vertikalen Linien wie hier z.B. der Bäume kann man erkennen, daß wir in Richtung des linken Bildrandes fahren, d.h. ich sitze auf der rechten Seite im Bus. Das iPhone scheint von oben nach unten zu scannen, so daß senkrechte Linien oben in Fahrtrichtung fallen. Da wir die Autobahn in West-Ost-Richtung fahren, blicke ich demnach vorwiegend nach Süden.

Ortschaft

Die Wege nach Jerusalem sind strategisch wichtig, daher hat es hier Ortschaften auf den Höhen, um den Zugang zu Jerusalem zu sichern.

Ortschaft
Ortschaft
Wald

Wir kommen immer näher an Jerusalem, und je weiter wir diesen Berg hoch fahren, desto deutlicher erkennt man die Brandschutzwege im Wald, die im Falle eines Waldbrandes die Ausbreitung im Unterholz stoppen sollen.

Brandschutzwege

Hier sind die Brandschutzwege ganz deutlich zu sehen. Durch Torheit aber auch durch Brandanschläge kommt es immer wieder zu Waldbränden, was vermutlich auch der Grund ist, warum der Wald hier mehr aus Gestrüpp als großen Bäumen besteht.

Wald und saftige Weiden

Hier sind wieder richtige Bäume und saftige Weiden zu sehen.

Berg

Nach Jerusalem geht es noch höher hinauf. Wer den Schwarzwald und die Baar kennt: Donaueschingen, das ist so in etwa die Höhenlage von Jerusalem; so weit müssen wir noch hoch.

Jerusalem

Wir erspähen erste Häuser von Jerusalem.

Straßenbahn

Letztes Jahr war ich mit der Straßenbahn gefahren, jedoch nicht soweit bis hier her in diese Richtung, sondern nur vom Damaskus Tor bis zur Endhaltestelle in der anderen Richtung, am Herzlberg.

Flugkünste eines Raben auf Scopus-Berg in Jerusalem

Auf dem Berg Scopus bestaunen wir die Flugkünste des Raben.

Harfenbrücke

Vom Berg Scopus aus hat man einen schönen Blick hinüber zur Harfenbrücke.

In der David-Stadt

In der David-Stadt hat sich auch wieder eine ganzen Menge an neuen Ausgrabungen ergeben.

Vom Teich Siloah zum Berg Moriah

Der Aufstieg vom Teich Siloah zum Berg Moriah war bei meinem letzten Besuch der David-Stadt auch noch nicht möglich.

Ausgrabungen im Davidson-Center

Da heute Schabatbeginn ist, schließen alle Museen wie auch das Davidson-Center sehr früh, so daß wir njur einen sehr kleinen Bruchteil der vielen neuen Ausgrabungen ansehen können.

Außerdem wollen noch einige in der Ben Yehuda shoppen gehen, was ja auch nur bis etwa 15.00 Uhr möglich ist, weil die Geschäfte schließen.

Samstag, 12. Januar 2013

DVDs

Da YouTube die Videos sperrt, wenn sie Musik enthalten, für welche die GEMA Rechte für sich beansprucht, egal ob für die Nutzung dieser Musik bereits Gebühren in Form von Pauschalabgaben auf Computern, Festplatten, Leer-Kassetten, DVD-Rohlinge bezahlt wurden, wurde die Tonspur mit der Musik jeweils weggelassen.

Da wie gesagt die Rechte der GEMA bereits durch die Zwangsabgaben abgegolten sind, ist es ohnehin fraglich, in wieweit die GEMA überhaupt befugt ist, in Deutschland noch einmal abzukassieren, wofür sie bereits über die Zwangsabgaben vergütet wurde. Warum sich Google auf dieses dreiste Spiel der GEMA einläßt, ist mir schleierhaft.

Damit die Filme also in Deutschland nicht völlig blockiert werden, wurden sie in einer speziellen kastrierten Fassung ohne unterlegte Musik hochgeladen. Das ist mit zusätzlicher Arbeit verbunden und bedeutet ohne die Musik zum einen ein jeweils beschädigtes Gesamtkunstwerk, denn die Musik gehört dazu, sowie auch die fehlende Vorstellung guter, dem ein oder anderen Zuschauer noch nicht bekannter Musik, die er oder sie sich sonst vielleicht gekauft hätte, wenn sie nicht durch den GEMA-Affenzirkus vorenthalten worden wäre.

Das Erstellen der DVDs ist mit sehr viel Arbeit verbunden. Jedes einzlene Bild muß inszeniert werden. Bei über 5000 Fotos allein dieser Reise ist schon jetzt ersichtlich, daß die DVDs in ihrer Gesamtheit nicht fertig sein werden, bevor die nächste Israel-Reise beginnt.

Israel 2012 DVD-01 2012-05-31

Dies ist der Anfang der ersten DVD mit den Bildern und Filmen vom Anreisetag, dem 31. Mai 2012. Diese Fassung wurde anders als auf der DVD selbst nicht mit Musik unterlegt.

Da im Video auch ein Verkehrsstau zu sehen ist, der im Verdacht steht, von Madonna oder vielmehr deren Fans verursacht zu sein, endet das Video mit einem kurzen Zitat aus dem Video von merpanama. Das zufällig zeitgleich stattfindende Konzert von Madonna war nicht Bestandteil der Reise, und es hat sich auch kein Reiseteilnehmer geoutet, das Konzert besucht zu haben.

Das Drehbuch für diesen Teil der DVD besteht aus den Blogseiten:

Anreise
Strand

Israel 2012 DVD-01 2012-06-01

Dies ist der zweite Teil der ersten DVD der Israel-Reise mit der GCJZ. Dieser beinhaltet alle meine Fotos (gute und schlechte) und Videoaufnahmen vom ersten Tag im Land (1.Juni) bis einschließlich dem orientalischen Markt HaCarmel.

Das Drehbuch für diesen Teil der DVD besteht aus den Blogseiten:

Jaffa
HaCarmel

Diese Youtube-Fassung ist anders als die DVD selbst nicht mit Musik unterlegt, indem die entsprechende Tonspur einfach weggelassen wurde.

Der Film beginnt morgens im Hotel mit einem Blick aus dem Fenster. Nach dem Frühstück folgt ein Spaziergang durch den gegenüber liegenden Independence Park. Mit dem Bus führt die Stadtrundfahrt schließlich nach Jaffo, wo Tel Jaffa und die Altstadt besichtigt werden. Zu Fuß geht es durch den Hafen, die Strandpromenade entlang zum alten Bahnhof von Jaffa. Schließlich geht es noch zum orientalischen Markt HaCarmel in Tel Aviv.

Israel 2012 DVD-02 2012-06-01

Spaziergang am Stand des Mittelmeeres entlang zum Yarkon-Fluß und ein Stück den Yarkon-Fluß entlang und wieder zurück zum Hotel.

Das Drehbuch für diesen Teil der DVD besteht aus der Blogseite:

Yarkon

Israel 2012 DVD-03: Vortrag von ARD-Korrespondent Engelbrecht

Diese DVD zeigt den Vortrag von ARD-Korrespondent Sebastian Engelbrecht mit anschließender Fragerunde durch die Reisegruppe am Abend des 1. Juni in einem Saal des Hotels, der auch als Synagoge für Hotelgäste genutzt wird.

Nicht alle Ansichten von Herrn Engelbrecht werden von allen Reiseteilnehmern geteilt, sowie auch nicht alle von Reiseteilnehmern geäußerten Ansichten von allen anderen geteilt werden. Dies wird insbesondere bei der Fragerunde deutlich. Einige Thesen sind rein spekulativ und entbehren jeglichen Belegs.

Israel 2012 DVD-02 2012-06-02

Dieser Teil der DVD enthält alle Fotos und Videoaufnahmen vom 2. Juni 2012. Die Tonspur mit der Musik wurde weggelassen.

Das Drehbuch für diesen Teil der DVD besteht aus den Blogseiten:

Tel Aviv
Alfei Menasse - Caesarea - Haifa

Israel 2012 DVD-04 2012-06-03

Dieser Tag beginnt in Haifa mit dem Sonnenaufgang über der Bucht von Haifa, aufgenommen aus dem Hotelzimmer des Dan Panorama. Der Besuch des Leo Baeck Erziehungszentrum und die Schilderung von dessen Arbeit macht einen großen Teil des Films aus. Der Mittag verbringen wir in in Megiddo, anschließend stehen noch Nazareth und der Berg Tabor auf dem Programm. Der Film endet mit der Bucht von Haifa im Abendlicht.

Das Drehbuch für diese DVD besteht aus den Blogseiten:

Leo Baeck Erziehungszentrum
Galiläa

Die DVD selbst wurde noch nicht erstellt, die Tonspur mit der Musik wurde auch noch nicht erstellt, sondern diesmal wurde die kastrierte YouTube-Fassung vorab publiziert, nachdem der dazu erforderliche Filmteil fertig ist.

Israel 2012 DVD-06 2012-06-04

Dieser Teil der DVD enthält den frühen Vormittag und späten Nachmittag des 4. Juni 2012 in Haifa sowie Yemin Orde. Der späte Vormittag und Mittag sind so umfangreich, daß sie zusammen eine eigene DVD bilden.

Der Tag beginnt mit dem Sonnenaufgang in der Bucht von Haifa. Danach wandern die wenige Hundert Meter vom Hotel die Louis Promenade entlang zu den Gärten der Bahai, wo wir zu einer Führung erwartet werden. Wir besichtigen die oberen Gärten der Bahai.

Am oberen Ende der unteren Gärten der Bahai befindet sich der Schrein des Bab, welchen wir ebenfalls besichtigen; er ist nur von außen zu sehen, da man innen drin nicht fotografieren darf.

Israel 2012 DVD-05 2012-06-04

In dieser DVD geht es weiter mit einem Spaziergang in der Stadt Haifa in der Nähe des Rathauses und anschließendem Empfang durch Oberbürgermeister Yona Yahav im Rathaus. Der Empfang durch Oberbürgermeister Yona Yahav wurde möglich im Rahmen der Städtepartnerschaft von Mannheim und Haifa.

Dem Empfang schließt sich eine Stadtrundfahrt unter Führung von Dr. Karpel, dem ehemaligen Stadtbaudirektor, statt. Während die meisten sich am Strand ein Mittagessen einverleiben, ziehe ich einen Spaziergang am Strand vor.

Den späten Nachmittag verbringen wir in Yemin Orde, wo die Spuren des Brandes auf dem Carmel noch sehr deutlich zu sehen sind.

Das Drehbuch für diese beiden DVDs besteht aus den Blogseiten:

Gärten der Bahai
Rathaus von Haifa - Yemin Orde

Die beiden DVDs selbst wurde noch nicht erstellt, die Tonspuren mit der Musik wurden auch noch nicht erstellt, sondern diesmal wurden die kastrierte YouTube-Fassungen vorab publiziert, nachdem der dazu erforderliche Filmteil fertig ist.

Israel 2012 DVD-06 2012-06-05

Dieser Teil der DVD enthält Vormittag und Mittag des 5. Juni 2012 in Akko und Rosh HaNikra sowie die Fahrt nach Sfat. Sfat selbst und die Ankunft in Tiberias finden sich auf der nächsten DVD.

Israel 2012 DVD-07 2012-06-05

In diesem Teil der DVD besichtigen wir die Künstlerstadt Sfat. Unter Führung besichtigen wir lediglich die blaue Synagoge, danach kann sich jeder in der Stadt nach eigenem Gusto umsehen. Anschließend fahren wir weiter nach Tiberias ins Hotel Royal Plaza.

Das Drehbuch für diese beiden DVD-Teile besteht aus der Blogseite:

Akko - Rosh Hanikra - Zfat

Israel 2012 DVD-07 2012-06-06

Am 6. Juni waren wir an verschiedenen Orten an der Nordwestseite des See Genezareths. Da ich überwiegend fotografiert und wenig Videos aufgenommen habe, paßt der ganze Tag noch auf den Rest der DVD.

Das Drehbuch für diesen Teil der DVD besteht aus der Blogseite:

See Genezareth

Am 7.Juni habe ich so viel fotografiert und Videos aufgenommen, daß dieser Tag auf drei DVDs aufgeteilt ist.

Israel 2012 DVD-08 2012-06-07
Israel 2012 DVD-09 2012-06-07
Israel 2012 DVD-10 2012-06-07

Das Drehbuch für diese drei DVDs besteht aus den Blogseiten:

Golan
Shaar HaGolan

Israel 2012 DVD-10 2012-06-08

Dieser Tag beginnt mit der Fahrt nach Jerusalem. Der Einzug nach Jerusalem beginnt mit einem Stau auf der Autobahn, da in dem Moemnt, als wir in den Tunnel einfahren wollen, die Ampel auf rot schaltet und die Schranke sich schließt. Gerade mal zwei Fahrzeuge sind vor uns, so daß wir das Geschehen aus direkter Nähe dokumentieren können.

In Jerusalem besichtigen wir die Altstadt. Während die Gruppe sich zur Grabeskirche aufmacht, um diese ausgibig zu besichtigen, drehe ich meine eigene Tour durch die Altstadt und treffe mich dann wieder mit der Gruppe auf dem Platz vor der Grabeskirche zum vereinbarten Zeitpunkt.

Nach dem Bezug der Zimmer im Hotel Holy Land East, ziehe ich nochmals lso, um erste Aufnahmen von der Straßenbahn zu machen. Außerdem fotografiere ich dabei auch die Gebäude zwischen Damaskus Tor und Hotel, da ich ja nivcht weiß, ob das Israelische Taxi, mit dem meine Frau nachkommen will, bis zum Hotel im arabischen Teil Jerusalems fährt. Es gab schließlich auch Zeiten, in denen sich israelische Taxis nicht in arabische Stadtteile wagten.

Das Drehbuch für diesen Teil der DVD besteht aus der Blogseite:

Jerusalem

Sonntag, 17. Juni 2012

Ben Gurion Airport

Nach dem gestrigen Besuch des Rockefeller Museums am Vormittag und dem Spaziergung durch und um die Altstadt herum, steht der heutige Tag im Zeichen der Heimreise, da wir ja morgen beide wieder arbeiten müssen; schließlich warten ja unsere jeweiligen Kunden auf unsere Dienste.

Sesamkringel

Bevor das Taxi kommt, entsorgen wir noch um die Ecke im dafür vorgesehenen Sammelcontainer unsere leeren PET-Flaschen. An der Ecke stehen diese herrenlosen Sesamkringel. Einige Passanten bedienen sich auch ganz selbstverständlich. Auch ein herrenloser Hund läßt einen Kringel mitgehen.

Das Taxi kommt pünktlich, wir sind die ersten im Taxi. WIr kreuzen in allerlei Straßen umher und laden Leute ein, die zum Flughafen wollen und das Sammeltaxi bestellt hatten. Schließlich fahren wir die 463 Richtung Givat Zeev, wo den letzten Fahrgast einladen. Schließlich geht es über die berüchtigte 443 weiter zum Flughafen. Die 443 war lange Zeit wegen terroristischer Übergriffe nur für israelische Fahrzeuge freigeben. Zur Zeit dürfen alle dort fahren, weshalb es auch immer mal wieder zu kleineren Zwischenfällen kommt.

Anzeigetafel

Unser Flug geht um 14:40 Uhr. Gepäckkontrolle und Check-In für El Al ist hier oben, wo man auch mit Bus und Taxi ankommt. Die Lufthanseln müssen mit dem Fahrstuhl runter ins Tiefgeschoß, um nach dem Check-In wieder hier hoch zu kommen, denn der Zugang zum Duty-Free Teil erfolgt hier oben.

Wartebereich
Brunnen in Wartehalle des Ben Gurion Airport in Lod
Brunnen

Von Zeit zu Zeit regnet es von der Decke in den Brunnen.

Rollband

Mit dem Rollband kann man vom Wartenbereich mit den Restaurants und Geschäften zu den gates fahren.

Flugfeld

Auf dem Glas sind viele schwarze Punkte. Diese bewirken auf dem Foto diese Moíre-Muster.

Samstag, 16. Juni 2012

Rund um die Altstadt

Nachdem wir heute vormittag das Rockefeller Museum besucht haben, wollen wir uns am Nachmittag die Ausgrabungen in der Davidstadt ansehen, die wir schon nachts während des Lichterfests gesehen haben. jetzt wollen wir sie bei Tageslicht erkunden.

Schmidt-Schule

Bei unseren Fußmärschen kommen wir immer wieder an der Schmidt-Schule für Mädchen vorbei.

Notre Dame Monestary

Beim weiter Gehen zum Damaskus-Tor blicken wir von weitem auf das Notre Dame Monestary in der Nähe des Rathauses.

Damaskus-Tor
Damaskus-Tor
Straßenverkäufer am Damaskus-Tor

Wir gehen an den Verkäufern vorbei, durch das Damaskus-Tor hinein in die Altstadt, weil der Weg durch die Altstadt hindurch der kürzeste Weg zu unserem Ziel, den Ausgrabungen jenseits des Misttores ist.

Damaskus-Tor
Damaskus-Tor
Cardo

Es ist Schabbat, der Cardo im jüdischen Viertel der Altstadt ist verschlossen. Wir müssen also ein paar Meter weiter östlich in der parallel verlaufenden Jewish Quarter Street weiter gehen. Der direkte Weg vom Damaskus-Tor zum Misttor wäre natürlich über den Platz vor der Westmauer gewesen, doch am Schabbat muß man ja nicht unnötig Gottesdiente störend über diesen Platz laufen, und ein großer Umweg ist es ja nicht, durch das jüdische Viertel zu laufen.

Katze

Jetzt am Schabbat ruhen die Renovierungsarbeiten an einem der Geschäfte des Cardo, so daß man hier nun mal in Ruhe ein Nickerchen machen kann.

Stadtmauer aus der ersten Tempelperiode

Wir biegen an der Toilette zur alten Stadtmauer aus der ersten Tempelperiode aus der Zeit 1000 bis 586 vor der Zeitrechnung ab.

Spielplatz

Wir gehen links von der alten Stadtmauer weiter am Spielplatz vorbei.

Im Schatten des Baumes bei Hurva Synagoge

Jetzt am Schabbat, da das Straßencafe geschlossen hat, sitzen nur wenige Leute im Schatten des Gummibaumes. Wochentags ist der Platz voll mit Leuten.

Blick in Richtung Quarter Cafe

Auch hier, wo wir sonst dichtes Gedränge gewohnt sind, ist heute am Schabbat tote Hose. Alle Restaurants sind geschlossen.

Katzen

Inzwischen haben sich im Schatten des Gummibaumes auch zwei Katzen eingefunden.

Mozzarella

Wir gehen die Tiferet Israel Street weiter am Mozzarella vorbei, das heute am Schabbat ebenso geschlosssen hat, wie die anderen Restaurants hier.

wackeliges Geländer

An das Geländer lehne ich mich heute nicht, denn das gab schon des Nachts beim Lichterfest so beängstigend nach; da will ich nicht hinunterstürzen. Linker Hand geht es zum "Burnt House". Es wurde durch die Römer im Jahr 70 nach Beginn der Zeitrechnung niedergebrannt.

Al Aksa Moschee

Ein paar Schritte nach rechts und wir können zur Al Aksa Moschee mit dem Robinson Bogen in der Westmauer des Tempels blicken. Im Hintergrund sehen wir den Ölberg.

Felsendom mit Westmauer

Teilweise von den Leuten verdeckt sehen wir die Mughrabi-Brücke, die neben dem Platz vor der Westmauer zum Tempelberg hinaufführt. Den Felsendom sehen wir hier ebenfalls mit relativ neu renovierter Kuppel. Früher konnte man ihn gegen Eintrittsgebühr besichtigen. Heute läßt die Waqf nur noch Muslime hinein, so wie die Waqf den Zugang für Nichtmuslime zum Tempelberg auf allein diese Mughrabi-Brücke beschränkt, die vielen anderen Tore, durch die man früher ebenfalls zum Tempelberg gelanden konnte, sind heute nur noch für Muslime als Eingang möglich.

Ausgrabungen

Hier sehen wir die Ausgrabungen außerhalb des Tempelbergs vor der Al Aksa Moschee. In diesem Areal hat man inzwischen tief unter dem heutigen Niveau einen alten Tunnel aus der Zeit von Herodes gefunden. Auch Zisternen aus der Zeit Davids, die somit über dreitausend Jahre alt sind, wurden gefunden.

Ausgrabungen

Wir blicken auf die Ausgrabungen, ehe wir hinunter gehen.

Felsendom
Jerusalem Archaeological Park

Rechts blicken wir auf den Jerusalem Archaeological Park hinten begrenzt durch die Stadtmauer.

Jerusalem Archaeological Park

Hier sehen wir den Eingang zum Park. Jetzt ist jedoch wegen Schabbat geschlossen. In der Stadtmauer sehen wir das Misttor.

Blick zum Ölberg

Der Baum mit den Lampen ist noch ein Überbleibsel vom Lichterfest.

Al Aksa Moschee

Hier ist der Stumpf des Robinsonbogen als Rest eines Brückenbogens besser zu erkennen.

Ausgrabungen in Davidstadt

Wir gehen zum Misttor hinaus zu den Ausgrabungen in der Davidstadt, die wir vom Lichterfest in der Nacht kennen, und die wir nun bei Tageslicht betrachten wollen.

Blick zum Ölberg

Da der Eingang während des Lichterfests in der Ma'alot Ir David war, gehen wir nun dort hin. Aber der Eingang ist nun bei Tage anderes als in der Nacht vom Lichterfest verschlossen. Wir können nicht hinein. Schade. Also gehen wir wieder auf die Ma'ale HaShalom zurück, wo wir dann durch Löcher im Bretterzaun blicken.

Ausgrabungen in Davidstadt

Durch die Löcher im Zaun sieht man natürlich nicht so gut, wie wenn man hinein könnte.

Ausgrabungen in Davidstadt
Ausgrabungen in Davidstadt

Auf diese Betonstützpfeiler, die rechts das Grabungsgelände eingrenzen, war während des Lichterfests die Animation projeziert worden.

Ausgrabungen in Davidstadt
Ausgrabungen bei Al Aksa Moschee

Wir gehen die Ma'ale HaShalom weiter in Richtung Kidrontal, bei der Ma'alot Ir David wechselt sie dann den Namen und heißt im weiteren Verlauf dann Derech HaOfel. Die Ausgrabungen hier südlich der Al Aksa Moschee gehören zum Ophel.

Ausgrabungen bei Al Aksa Moschee

Der Ophel wird beispielsweise im zweiten Buch der Chronik in den Kapiteln 27 und 33 erwähnt. Auch bei den Propheten Nehemia und Jesaja findet er Erwähnung.

Ausgrabungen bei Al Aksa Moschee
Ausgrabungen bei Al Aksa Moschee
Ausgrabungen bei Al Aksa Moschee

Offenbar fehlt es an Geld, um die Ausgrabungen vor dem Wuchs der Essigbäume zu schützen. Es kann jedoch auch sein, daß die ständigen Provokationen von Israel feindlichen Seiten, bei Ausgrabungen in dieser Region, zu einer Zurückhaltung bei Pflegemaßnahmen führt, die auf Dauer den Bauwerken sicher nicht gut tut.

Ausgrabungen bei Al Aksa Moschee
Al Aksa Moschee
Ausgrabungen bei Al Aksa Moschee
Ausgrabungen bei Al Aksa Moschee
UNRWA

Für Menschen, die echte Flüchtlinge sind, gibt es das UNHCR der UNO. Für sogenannte Palästinenser gibt es das UNRWA. Warum werden die paar wenigen Tausend der sogenannten Palästinenser, die tatsächlich Flüchtlinge sind, nicht wie alle anderen Menschen, die Flüchtlinge sind, durch die UNHCR vertreten? Wozu diese Extrawurst? Den echten Flüchtlingen bringt es nichts, nur Israel und dem Frieden und Wohl aller schadet es.

Ausgrabungen bei Al Aksa Moschee
Ausgrabungen bei Al Aksa Moschee
Tafel: Ophel walls

Die Tafel bestätigt es, daß es sich hier um die Ausgrabungen des Ophel handelt. Die Skizze läßt erahnen, wie die Mauern des Ophel einst ausgesehen haben mögen.

Krüge
Ausgrabungen bei Al Aksa Moschee
Ausgrabungen des Ophel
Ausgrabungen des Ophel
Ausgrabungen des Ophel
Ausgrabungen des Ophel
Derech HaOphel

Die Ausgrabungen des Ophel enden hier; die Derech HaOphel macht hier einen rechtwinkligen Knick nach Norden. Rechts sehen wir den Ölberg und an dessen Hang die goldenen Zwiebeltürme der Maria Magdalena Kirche.

Südostecke der Stadtmauer

Ein Weg breit genug für ein Fahrzeug führt von der Derech HaOphel hinauf zur Südostecke desr Stadtmauer. Dort ist auch ein Tor zu dem an die Stadtmauer angrenzenden moslemischen Friedhof. Das Tor ist offen.

Grabsteine

Wir gehen hinein; vielleicht kommen wir so ja einmal bis direkt vor das zugemauerte Goldene Tor.

Stadtmauer
Stadtmauer und Grabsteine
Stadtmauer und Friedhof

Damit die Stadtmauer nicht einstürzt, muß sie auch immer mal wieder ausgebessert werden. Solche Flickstellen, sind hier gut zu erkennen.

Antike Gräber

Im Kidrontal befinden sich auch einige antike Gräber wie das Zacharias-Grab und das Absalom-Grab. Wer darin tatsächlich bestattet ist, bzw. für wen die Monumente tatsächlich errichtet wurden, weiß man nicht.

Dominus Flevit
Maria Magdalena Kirche
Kirche der Nationen
Ölberg
Friedhof an Stadtmauer
Blick zum Ölberg und Skopus-Berg
Blick zum Skopus-Berg
Ölberg
Maria Magdalena Kirche

Von hier eröffnen sich immer wieder neue Perspektiven auf den Ölberg. Auf der Stadtmauer ist dies so nicht, sondern dort verändert sich lediglich der Blickwinkel und dies kontinuierlich. Hier jedoch ist der Weg kurvig und auch der Blick immer mal wieder durch Bäume oder anderes verstellt, so daß es hier abwechslungsreicher ist als auf der Stadtmauer.

Dominus Flevit
Blick zur Maria Magdalena Kirche
Maria Magdalena Kirche

Hier kann man deutlich die Mauern links und rechts des Weges herab vom Ölberg zum Garten Gethsemane sehen. Oberhalb der Mauern sehen wir die Maria Magdalena Kirche. Geht man von Dominus Flevit kommend den Weg hinab, bemerkt man die Maria Magdalena Kirche nicht, da sie von den hohen Mauern verdeckt wird.

Goldenes Tor
Goldenes Tor

Wir sind beim Goldenen Tor angekommen. Es ist zugemauert, damit der Messias der Juden und Christen nicht nach Jerusalem einziehen kann. Ob ihn das wohl beeindruckt?

Kirche der Nationen
Blick zum Ölberg
Goldenes Tor

Der ganze Friedhof hat nur einen einzigen Zweck: Messias abschrecken. Ist das die so hoch gepriesene angebliche Toleranz und Friedfertigkeit des Islam?

Blick zum Ölberg

Links an den Hängen des Ölbergs sehen wir die Friedhöfe derer, die den Messias erwarten und bei der Auferstehung mit ihm nach Jerusalem einziehen wollen. Rechts des Kidrontals an den Hängen des Tempelbergs sehen wir den muslimischen Friedhof derer, die eben dies verhinden wollen.

Friedhof an Stadtmauer
Blick zum Ölberg
Friedhöfe
Löwentor

Der Friedhof endet am Löwentor. Wir gehen durch das Löwentor, denn die Straße führt auf die El Wad HaGai, welche wiederum zum Damaskustor führt.

Löwentor

Das Löwentor heißt auch Stephanus-Tor zur Erinnerung an den Märtyrer aus der Apostelgeschichte.

Löwentorstraße

Auch solch ein enges Sträßlein bleibt vom Verkehrschaos nicht verschont. Irgendwo im weiteren Verlauf der geraden Straße, geht sie dann in die Via Dolorosa über.

Bogen

Ab hier irgendwo heißt die Straße dann Via Dolorosa.

Brücke
Bogen

Nochmals der gleiche Bogen von der anderen Seite zurück blickend.

Sonnenuntergang

Die Dachterasse des Holy Land Hotel ist leider abgeschlossen, so daß ich lediglich aus dem Fenster des Treppenhauses den Sonnenuntergang fotografieren kann.

Morgen geht es dann mit dem Sammeltaxi zum Ben Gurion Flugplatz bei Tel Aviv.