Nach dem gestrigen Besuch im Wald der deutschen Länder, müssen wir heute wieder Abschied nehmen von Israel.
Dieser Blog enthält vornehmlich Fotos, die von mir oder Bekannten in Israel aufgenommen wurden. In geringem Umfang wird auch auf Material verwiesen, das mir aus Israel zugespielt wurde oder ich im Internet aufspürte.
Donnerstag, 25. April 2013
Mittwoch, 24. April 2013
Wald der deutschen Länder
Nach dem köstlichen Mahl bei den Köchinen von Yeroham, sind die Aufforstungsgebiete am Rand des Negev wie z.B. der Wald der deutschen Länder unser nächstes Ziel.
Zunächst versuchen wir ein bestimmtes Wasserreservoir in diesen Aufforstungsgebieten zu finden, was uns aber mit dem Omnibus auch der engen Waldwege wegen nicht gelingt.
Aber auch ohne das gesuchte Wasserreservoir gibt es genug im Wald zu sehen. Anschließend geht es weiter in den Wald der deutschen Länder.
Morgen ist die Heimreise angesagt.
Beit-Eshel Park
Nach der gestrigen Radtour zur Quellsee des Yarkon ist heute wieder Busfahren angesagt. Heute geht es in den Negev.
Nach dem köstlichen Mahl bei den Köchinen von Yeroham, sind die Aufforstungsgebiete am Rand des Negev wie z.B. der Wald der deutschen Länder unser nächstes Ziel.
Dienstag, 23. April 2013
Yarkon-Radtour (Teil 3)
Im vorigen Teil endete der geteerte Radweg im Yarkon-Park in der Nähe der Stelle, wo wir unser Barbecue am Yom HaAtzmauth hatten.
Aus dieser Richtung waren wir gekommen.
In diese Richtung wollen wir fahren. Ich schalte meine GoPro Hero 3 Black Edition wieder ein.
Die Kamera spielt verrückt; statt zu filmen, macht sie eine Serie von ähnlichen Bildern. Dann piepst sie und zeigt an, daß des Akku leer sei.
Eigentlich können Akku und Backpack nicht leer sein, denn soviel Stunden habe ich noch nicht aufgenommen. Ich halte wieder an, wechsle Akku und Backpack. Daß die Kamera in den Fotoburst-Modus gewechselt hatte, bemerke ich erst später beim Betrachten der Aufnahmen. Ich starte die Kamera wieder und fahre los. Die Kamera nimmt nun wieder Video auf.
Der eigentliche Israel National Trail wird unpassierbar, so daß wir auf einen Feldweg ausweichen müssen. In Folge dessen werden nun auch die folgenden Abschnitte kürzer, da wir uns ja immer wieder neu orientieren müssen, um nicht eine falsche Richtung einzuschlagen.
Ups, die Straße geht direkt auf die Autobahn, ohne daß ein Parallelweg für Fahrräder vorhanden wäre. Der Zugang zu der Unterführung oder Brücke muß also wo anders sein. Wahrscheinlich müssen wir wieder ein Stück zurück und in die Plantage rein fahren.
Wir haben also die in der Karte eingezeichnete Unterführung gefunden, jetzt sollte es nicht mehr weit sein, bis wir wieder auf dem Israel National Trail zurück sind.
Wir sind endlich wieder zurück auf dem Israel National Trail und setzen unseren Weg am Yarkon fort. Das iPad hat uns hilfreiche Dienste erwiesen, den Weg hierhin auf den Israel National Trail zurück zufinden.
Wir treffen ein paar rastende Wanderer, die den Israel National Trail in umgekehrter Richtung wandern. Von ihnen erfahren wir, daß der Weg mit einer gestreiften Markierung markiert sei. Diese waren uns bislang noch gar nicht aufgefallen, und auch im weiteren Verlauf sind sie uns wenig hilfreich, da viel zu selten zu erblicken. Sie bestätigen uns lediglich immer mal wieder, daß wir noch oder wieder auf dem richtigen Kurs sind.
Die GoPro zickt mal wieder herum, diesmal soll angeblich die Speicherkarte voll sein; zuhause stelle ich fest, daß von voller Speicherkarte keine Rede sein kann. Statt dessen hatte die Kamera mal wieder in den Fotoburts-Modus geschaltet.
Die GoPro Hero 3 Black Edition gibt nach dem dritten Paar Akkus wegen angeblich leeren Akkus den Geist ganz auf. Mit den angeblich leeren Akkus nehme ich dann fast zwei Wochen später die Frühjahrsradtour im Hardtwald ohne irgendwelche Mucken der Kamera auf.
Im nächsten Teil erreichen wir schließlich unser Ziel.
Yarkon-Radtour (Teil 2)
Voller Optimismus sind wir kurz nach 10:00 Uhr gestartet, denn vor 10:00 Uhr hat der Fahrradverleih nicht geöffnet.
Bei der Einmündung des Ayalon in den Yarkon gibt es das erste größere Problem aufgrund mangelnder Disziplin. Vorgesehen war, auf der rechten Seite des Yarkon zu fahren, weil dies kürzer ist. Dazu hätte man in der Mitte der Brücke über Ayalon und Yarkon abbiegen und nicht einfach voraus rasen müssen, ohne sich darum zu scheren, wie die geplante Route führt. Das gleiche Problem mit der Disziplinlosigkeit wie die Reiseleitung hatte ich hier bei der Radtour mir lediglich drei weiteren Teilnehmern also ebenso.
Möglicherweise wären uns unpassierbare Wegstrecken erspart geblieben, wenn wir wie geplant, auf der rechten Seite geblieben wären bzw. aus Perspektive der Fließrichtung auf der linken Uferseite des Yarkon. Auf jeden Fall wäre der Weg kürzer gewesen als auf der anderen Seite, die wir hier dann unplanmäßig befuhren.
Hier, so war mein Plan, sollten wir hinunter fahren, um auf der kürzeren Route auf der Seite des Yarkon weiter zu fahren, auf der wir bis hier her gefahren waren. Das Foto ist in Fließrichtung aufgenommen, d.h. in die Richtung, von der wir gekommen waren. Hier mündet der Ayalon (zu meiner Linken) in den Yarkon (zu meiner Rechten) und fließt dann weiter als Yarkon bis zum Mittelmeer, von wo wir kamen.
Ich nutze die Wartezeit und fahre runter, um unten zu fotografieren.
Ein Teilstück des Wegs ist hier doppelt vertreten, weil wir nach längerer Wartezeit ein riesengroßes Stück zurück gefahren sind, um nachzuforschen, wo der verschollene Teil abgeblieben ist, um dann zu erfahren, daß man statt Anschluß zu halten, telefonierte, bis daß der leer telefonierte Akku uns endlich von diesem Übel befreite.
Hier ist kein Weg mehr zum Yarkon zu sehen, offenbar, hätten wir vor ein paar Hundert Metern nichts links dem geteerten Radweg nachfahren sollen, sondern den schmalen ungeteerten Pfad zwischen den Bäumen hindurch folgen sollen.
Wir fahren das Stück zurück, das wir falsch gefahren waren.
Hier beginnt nun der ungeteerte Teil. Schnell tauchen erste Schlammlöcher auf, die sich aber zunächst noch leicht umfahren lassen. Auf dem Gehoppel verstellt sich mehrfach die Kamera, so daß sie den Himmel aufnimmt. Möglicherweise werden die Probleme der Kamera durch das Gehoppel verursacht.
Wir fahren auf ungeteerten Wegen weiter bis die Kamera gänzlich ihren Dienst quittiert.
Yarkon-Radtour (Teil 1)
Nach dem Besuch bei Beduinen steht der heutige Tag zur freien Verfügung und ist der Radtour zum Quellsee des Yarkon gewidmet.
Der komplette Film der Fahrt, soweit die Kamera funktionierte, ist zusammen mit dem Streckenplan zu sehen.
Pünktlich zur Ladenöffnung um 10:00 Uhr treffen wir am Fahrradverleih ein, nachdem wir die Räder, Helme, Fahrradschlösser und Werkzeug in Empfang genommen, sowie bezahlt haben, schwingen wir uns zuviert auf die Räder und fahren los.
Der Film beginnt im Spiegel-Park, führt am Hotel Hilton vorbei durch den Independence-Park hinunter zur Shlomo Lahat Promenade am Meer entlang durch den Hafen zum Yarkon. Anschließend fahren wir die geteerten und gut ausgeschilderten Radwege im Yarkon-Park entlang.
Im Yarkon-Park läßt sich sehr gut fahren. Hier hat es auch Toiletten.
Vom Toilettenstop aus fotografiere ich in Fahrtrichtung den kleinen Tierpark, ohne jedoch beim Fotografieren schon zu erkennen, daß es ein kleiner Tierpark ist; das sehe ich erst bei der jetzt folgenden Vorbeifahrt. Sowohl die Toilette als auch der Tierpark sind in der OpenSteetMap eingezeichnet.
Hier kommen wir auch an einem kleinen Zoo vorbei. Im Video kann man erkennen, daß z.B. Emus oder kleine Strauße im Gehege sind.
Wir fahren weiter bis zur Mündung des Ayalon in den Yarkon.
Montag, 22. April 2013
Zfat
Nach dem Besuch des Huletals fahren wir nach Zfat, der Stadt auf dem Berg, der Stadt der Kabala.
Morgen ist ein Tag zur feien Verfügung, an dem ich den Radweg entlang des Yarkon zum Quellsee des Yarkon radeln will.
Hule-Tal
Nachdem das Regenwetter uns gestern unsere Vorhaben im Golan weitgehend hat ins Wasser fallen lassen, geht es heute mit dem geplanten forstwirtschaftlichen Einsatz in einem der KKL-Wälder gerade so weiter. Wieder müssen wir kurzfristig das Programm ändern.
Aber zunächst sind wir noch im Kibbutz Maagan am See Genezareth, wo wir die Nacht verbrachten und das Frühstück noch auf uns wartet.
Nach dem Besuch der Vogelbeobachtungsstation brechen wir auf in Richtung Zfat.
Sonntag, 21. April 2013
Golan im Regen
Nach dem Mittagessen am See Genezareth wagen wir uns in den Golan, um zunächst vom Berg Bental aus im Norden Israels die Lage in Syrien in Augenschein zu nehmen. Noch wissen wir nicht, daß uns starke Regenfälle und sogar Schnellfall auf Hermon und Bental dieses Vorhaben vermasseln werden.
Die Sicht beträgt teilweise gerade mal 50 Meter. Zweck der Fahrt zum Berg Bental
in der Nähe zur syrischen Grenze ist die Aussicht bis weit nach Syrien hinein.
Bei solchen Sichtverhältnissen jedoch kann man nicht einmal von einem Ende des Gipfelplateaus
zum anderen sehen geschweige denn ins Umland. Wir geben daher unser Vorhaben auf
und arragieren per Mobil-Telefon kurzfristig eine Besichtigung des Modells des
Golan in Katzrin.
Vom Ort der Umkehrentscheidung bis nach Katzrin fahren wir etwa 17 Minuten. In dieser Zeit erklärt uns Corinne die Geschichte des Golan und zeigt uns auch die noch nicht geräumten Minenfelder seitlich der Straße, die durch gelbe Warntafeln am Zaun gekennzeichnet sind. Wir sehen die komplette Rückfahrt bis Katzrin.
In der Golan Heights Winery werden wir wie letztes Jahr bei der Israel-Reise mit der GCJZ-RN von Ruben geführt. Auch diesmal sehen wir wieder die Kellerei. Die Weinprobe jedoch nehmen wir heute in einem anderen Gebäude vor und kombinieren sie auch mit einem urigen Abendessen.
Nach dem Abendessen fahren wir zurück an den See Genezareth in den Kibbutz Maagan, wo wir in den Bungalows übernachten. Mal gespannt, was der morgige Tag bringen wird.
Bet Shean
Nach der Busfahrt durch das Jordantal besichtigen wir an Stelle der Wanderung in Gamla die Ausgrabungen von Bet Shean. Wie überall in Israel, so ist auch hier seit dem letzten Besuch im letzte Jahr die Ausgrabung wieder gewachsen. Es gibt also wieder neues zu entdecken.
Auch im Touristenbähnle von Bet Shean sehen wir neue Ausgrabungen, die ich zuvor noch nicht gesehen hatte.
Zu Mittag essen wir in einem Cafe in der Nähe des See Genezareth. Anschließend fahren wir in den Golan.
Fahrt nach Bet Shean
Nachdem wir uns ausgiebig in der KKL-Zentrale über die vielfältige Arbeit des KKL-JNF in Israel informiert haben, fahren wir nun weg von Jerusalem Richtung Norden.
Die Fahrt führt uns nach Bet Shean, wo wir die Ausgrabungen besichtigen.
Samstag, 20. April 2013
Altstadt
Aufgrund des Schabatbeginns war der Nachmittag gestern relativ kurz.
Heute steht zunächst die Große Synagoge auf dem Nachbargrundstück zum Hotel Prima Kings auf dem Programm. Ich war da schon mal drin und halte nichts davon während eines Gottesdienstes in ein Gotteshaus zu gehen, wenn man selbst aus welchen Gründen auch immer nicht an dem Gottesdienstes teilnehmen kann. Die Gegenwart von Beobachtern, die nicht teilnehmen, entweiht das ganze und stört den Gottesdienst. Ich entschließe mich daher in der Umgegend zu fotografieren und nicht den Gottesdienst zu stören.
Wir gehen in die Altstadt und besuchen dort in der Nähe des Zions-Tors den Saal des letzten Abendmahls und das darunter liegenden Davids Grab. Im Zions-Tors selbst verlieren wir sehr viel Zeit, weil für uns Fußgänge kein Durchkommen ist aufgrund der vielen Angeberautos, die sich durch das Tor zwängen.
Das regnerische Wetter verschärft sich. Immer wieder kommt es zu Regenschauern, so daß wir froh sind, uns in der Altstadt unterstellen zu können. Auf dem Platz vor der Kotel, teilt sich dann die Gruppe in Grüppchen, da ja ohnehin viele die Altstadt schon kennen. So komme ich dann auf der Via Dolorosa doch noch zu Falaffel.
Später mache ich dann nochmal einen Foto-Streifzug, um zum einen nach interessanten Graffiti zu suchen und auch sonst noch ein paar Bilder von Sehenswürdigkeiten zu vervollständigen, denn auch wenn ich geschätzt schon etwa 15.000 Fotos aus Israel habe, bedeutet dies nicht, daß ich schon alles abgelichtet habe.
Morgen soll es in den Golan gehen.
Freitag, 19. April 2013
Nachmittag in Jerusalem
Nach der Besichtigung der Ausgrabungen am Vormittag parken wir den Bus beim Independence Park und vereinbaren die Bank Hapoalim an dem Platz, an welchem die Ben Jehuda-Straße auf die Jaffa-Straße stößt, als Treffpunkt.
An diesem späteren Treffpunkt lausche ich zunächst dem Saxophon-Duo. Anschließend mache ich mich zum Mahane Yehuda auf, um dort die von den zuhause Gebliebenen bestellten Baklavas einzukaufen. Ich kaufe die Baklavas bei dem Bäcker, bei welchem ich sie immer kaufe. Auch zwei Kilo Zatar kaufe ich wieder wie üblich bei dem Gewürzhändler, wo ich es immer kaufe.
Nachdem ich mit den Einkäufen fertig bin, will ich mich jetzt noch nach Falaffel umsehen, aber dafür ist es im jüdischen Teil nun zu spät. In der Altstadt bekäme ich noch Falaffel, aber dafür reicht die Zeit nicht, um dann noch pünktlich wieder am Treffpunkt zu sein.
Am morgigen Schabat haben wir die Altstadt auf dem Programm.
Jerusalem
Wir verlassen Tel Aviv für ein paar Tage, und fahren nach Jerusalem.
In der Küstenregion fahren wir teilwesie an erntereifen Getreidefeldern, teilweise auch an schon abgeernteten Getreidefeldern vorbei.
Mit der Einfahrt ins Gebirge, wird es immer grüner.
So tief grün es da draußen ist, wir fahren nicht durch den Schwarzwald, sondern befinden uns im Gebirge Juda auf dem Weg nach Jerusalem.
An der Neigung der vertikalen Linien wie hier z.B. der Bäume kann man erkennen, daß wir in Richtung des linken Bildrandes fahren, d.h. ich sitze auf der rechten Seite im Bus. Das iPhone scheint von oben nach unten zu scannen, so daß senkrechte Linien oben in Fahrtrichtung fallen. Da wir die Autobahn in West-Ost-Richtung fahren, blicke ich demnach vorwiegend nach Süden.
Die Wege nach Jerusalem sind strategisch wichtig, daher hat es hier Ortschaften auf den Höhen, um den Zugang zu Jerusalem zu sichern.
Wir kommen immer näher an Jerusalem, und je weiter wir diesen Berg hoch fahren, desto deutlicher erkennt man die Brandschutzwege im Wald, die im Falle eines Waldbrandes die Ausbreitung im Unterholz stoppen sollen.
Hier sind die Brandschutzwege ganz deutlich zu sehen. Durch Torheit aber auch durch Brandanschläge kommt es immer wieder zu Waldbränden, was vermutlich auch der Grund ist, warum der Wald hier mehr aus Gestrüpp als großen Bäumen besteht.
Hier sind wieder richtige Bäume und saftige Weiden zu sehen.
Nach Jerusalem geht es noch höher hinauf. Wer den Schwarzwald und die Baar kennt: Donaueschingen, das ist so in etwa die Höhenlage von Jerusalem; so weit müssen wir noch hoch.
Wir erspähen erste Häuser von Jerusalem.
Letztes Jahr war ich mit der Straßenbahn gefahren, jedoch nicht soweit bis hier her in diese Richtung, sondern nur vom Damaskus Tor bis zur Endhaltestelle in der anderen Richtung, am Herzlberg.
Auf dem Berg Scopus bestaunen wir die Flugkünste des Raben.
Vom Berg Scopus aus hat man einen schönen Blick hinüber zur Harfenbrücke.
In der David-Stadt hat sich auch wieder eine ganzen Menge an neuen Ausgrabungen ergeben.
Der Aufstieg vom Teich Siloah zum Berg Moriah war bei meinem letzten Besuch der David-Stadt auch noch nicht möglich.
Da heute Schabatbeginn ist, schließen alle Museen wie auch das Davidson-Center sehr früh, so daß wir njur einen sehr kleinen Bruchteil der vielen neuen Ausgrabungen ansehen können.
Außerdem wollen noch einige in der Ben Yehuda shoppen gehen, was ja auch nur bis etwa 15.00 Uhr möglich ist, weil die Geschäfte schließen.