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Montag, 22. April 2013

Zfat

Nach dem Besuch des Huletals fahren wir nach Zfat, der Stadt auf dem Berg, der Stadt der Kabala.

Regen in Zfat
Regenrinne in Zfat
Zugast bei Beduinen

Morgen ist ein Tag zur feien Verfügung, an dem ich den Radweg entlang des Yarkon zum Quellsee des Yarkon radeln will.

Sonntag, 21. April 2013

Golan im Regen

Nach dem Mittagessen am See Genezareth wagen wir uns in den Golan, um zunächst vom Berg Bental aus im Norden Israels die Lage in Syrien in Augenschein zu nehmen. Noch wissen wir nicht, daß uns starke Regenfälle und sogar Schnellfall auf Hermon und Bental dieses Vorhaben vermasseln werden.

Regen auf dem Golan Ende April

Die Sicht beträgt teilweise gerade mal 50 Meter. Zweck der Fahrt zum Berg Bental in der Nähe zur syrischen Grenze ist die Aussicht bis weit nach Syrien hinein. Bei solchen Sichtverhältnissen jedoch kann man nicht einmal von einem Ende des Gipfelplateaus zum anderen sehen geschweige denn ins Umland. Wir geben daher unser Vorhaben auf und arragieren per Mobil-Telefon kurzfristig eine Besichtigung des Modells des Golan in Katzrin.

Busfahrt zurück nach Katzrin

Vom Ort der Umkehrentscheidung bis nach Katzrin fahren wir etwa 17 Minuten. In dieser Zeit erklärt uns Corinne die Geschichte des Golan und zeigt uns auch die noch nicht geräumten Minenfelder seitlich der Straße, die durch gelbe Warntafeln am Zaun gekennzeichnet sind. Wir sehen die komplette Rückfahrt bis Katzrin.

Modell des Golan in Katzrin
Brunnen in Katzrin
Brunnen der Golan Heights Winery
Garten der Golan Heights Winery

In der Golan Heights Winery werden wir wie letztes Jahr bei der Israel-Reise mit der GCJZ-RN von Ruben geführt. Auch diesmal sehen wir wieder die Kellerei. Die Weinprobe jedoch nehmen wir heute in einem anderen Gebäude vor und kombinieren sie auch mit einem urigen Abendessen.

Nach dem Abendessen fahren wir zurück an den See Genezareth in den Kibbutz Maagan, wo wir in den Bungalows übernachten. Mal gespannt, was der morgige Tag bringen wird.

KKL-JNF

Der gestrige Tag war aufgrund des Schabat relativ ruhig. Auch das Schauerwetter ermutigte nicht gerade zu größeren Unternehmungen. Heute haben wir eine Menge im Golan vor.

Regen in Jerusalem

Er regnet in Strömen. Die Wanderung in Gamla sagen wir ab. Spontan läßt sich als Alternativprogramm in der Nachbarschaft zum Hotel ein Besuch in der KKL-JNF-Zentrale in Jerusalem organisieren. Wenn man als KKL-JNF-Reisegruppe nach Jerusalem kommt, dann will man ja auch die Zentrale sehen. Ich verstehe gar nicht, warum das nicht ohenhin geplant war.

Begrüßung in der KKL-Zentrale in Jerusalem

Wir werden in der Zentrale herzlich in Empfang genommen.

KKL-Spendenbüchsen und KKL-Ehrenbücher in der KKL-Zentrale in Jerusalem

Eingibeig werden uns die Ehrenbücher und auch die vielen verschiedenen Modelle der berühmten KKL-Spendenbüchsen vorgestellt und erklärt.

KKL-Ehrenbücher in der KKL-Zentrale in Jerusalem
Vortrag in KKL-JNF-Zentrale in Jerusalem

Zum Schluß gibt es noch einen Vortrag über die vielfältige Arbeit des KKL in Israel jenseits der von deutschen Spendern unterstützten Projekte.

Mit dem Bus fahren wir dann zum Jordantal und dieses dann entlang nach Norden.

Mittwoch, 17. April 2013

Alt Tel Aviv - Weiße Stadt

Heute ist das Wetter noch regnerischer als gestern und auch der Wind ist ähnlich stürmisch wie gestern. Unsere erste Station heute ist die weiße Stadt.

Steinhaus

Dieses Steinhaus ist sicher kein Haus im Bauhausstil, sondern eher ein Gebäude im englischen Kolonialstil.

Hochhaus

Gebäude unterschiedlichster Art und Stile finden sich hier auf engstem Raum.

Weiße Stadt
Hochhaus mit Baukran

In Tel Aviv wird kräftig gebaut; der Platz würde nicht ausreichen, würden alle in solch niederen Hütten der Grnderzeit wohnen.

Hochhaus und Steinhaus
Renovierungsbedarf
Platzbedarf
Hochhäuser in Wolken

Einen Hitzschlag brauchen wir heute nicht befürchten. Es regnet. Noch keine Hand voll der Reiseteilnehmer hat Regenschirme dabei, schließlich ist man ja von Israel in dieser Jahreszeit anderes gewohnt.

Hochhäuser

Wir stellen uns zunächst mal unter und überlegen, wo wir hin gehen wollen, damit wir nicht naß werden. Wir entscheiden uns, in das Hochhaus zu gehen, da es dort Mosaiken des Künstlers Sharir zur Geschichte von Tel Aviv zu sehen gibt. Außerdem befindet sich dort zur Zeit eine Fotoausstellung von alten Schwarzweiß-Fotos von Tel Aviv.

Mosaik (rechter Teil)
Mosaik (Mittelteil)

Durch die Glastür geht es zu den Fahrstühlen und zu den Toiletten. Das Hinweisschild befindet sich jedoch in meinem Rücken unscheinbar an einem Pfeiler, so daß ich die Pfeilrichtung nicht auf die Glastür bezog, sondern davon ausging, daß man um die Ecke gehen müsse.

Mosaik (linker Teil)
Mosaiken

Die Mosaiken aus den Jahren 1994 bis 1995 stellen die Geschichte von Tel Aviv dar. Auf einem Fernseher ist ein Video von der Erstellung der Mosaiken zu sehen, in der kurze Szene, die hier zu sehen ist, sind insbesondere die Datumseinblendungen interessant, da sie verraten, wann ddie Mosaiken erstellt wurden.

Modellhäuser
Modellhäuser
Modellhäuser

Die Modelle zeigen die Einrichtung der Häuser in damaliger Zeit.

Retrobank
Mosaik
Mosaik
Mosaik
Mosaik

Beide Mosaiken sind sehr reich an vielen kleinen unterschiedlichsten Szenen aus dem Alltag von Tel Aviv der Gründerzeit.

Reiter auf Esel mit Sonnenschirm
Mosaik
Rolltreppe
Geschäfte
Mosaik
Mosaik
Künstlersignatur

Die Entscheidung, den Regen in dem Einkaufszentrum bei den Mosaiken und der Fotoausstellung abzuwarten, war richtig. Wir hätten die interessanten Mosaiken nicht gesehen, wenn wir diese Entscheidung nicht gefällt hätten.

Weiße Stadt

Wir verlassen das Einkaufszentrum und machen uns nun zu Fuß durch die Straßen der Weißen Stadt.

Weiße Stadt
Hochhäuser

Die Hochäuser haben wir vorhin schon aus anderer Blickrichtung gesehen.

Weiße Stadt
Hochhaus
Gasse
Graffiti
Weiße Stadt
Haus mit verziertem Strommast
Regennasse Straße
Straße
Straße

Gut zu erkennen ist, daß Tel Aviv leicht hügelig ist.

Kupferhahn
Garageneinfahrt
Weiße Stadt
Stadthuhn

Die ganze Welt ist doch ein Dorf.

Spielplatz

Es sind zwar keine Kinder zu sehen, aber immerhin ein paar Hühner suchten unter den Parkbänken nach Freßbarem.

>Hibiskus

Auf den Hibiskusblüten, mit denen die Häuser geschmückt sind, haften noch die Regentropfen.

Hibiskus
Haus

Auch wenn von der Weißen Stadt die Rede ist, weil einst die Häuser im Bauhausstil weiß gestrichen waren, so sind die Häuser heute dennoch bunt und auch die Baustile bunt gemischt.

Hibiskus
Gasse
Haus mit landwirtschaftlichen Geräten
Haus
Haus mit Stuckornamenten
Stuckornament
Bauhausstil

Das Weiß ist schon etwas vergilbt.

Haus
Landwirtschaftliche Geräte als Dekoration

Aus dem flacheren Winkel kommen die Dekorationselemente besser zur Geltung als, wenn man direkt vor dem Haus steht und nach oben starrt.

Kiosk

Der denkmalgeschützte historische Kiosk sieht ziemlich vernachlässigt aus.

Haus
Weiße Stadt

Es gibt tatsächlich noch ein paar weiße Häuser.

Weiße Stadt
Israel-Fahnen

Aufgrund des gestrigen Nationalfeiertags sind noch überall die Flaggen zu sehen.

Bougainvillea
Haus

In dieser Gegen hat es nicht nur Bougainvillea, sondern auch jede Menge anderer Villen.

Haus
Bougainvillea
Bougainvillea

In den unterschiedlichsten Farben schmücken die Bougainvillea die Häuser und Gassen.

Gasse
Gasse

Wir kommen wieder aus dem Kernbereich mit den Prachtvillen in die äußeren Bereiche mit den nicht mehr ganz so schmucken Gebäuden.

Gasse
Haus
Haus
Graffiti
Wild Wire World

Wer mag wohl hier verdrahtet sein?

Kachelbilder

Auf dem Emblem steht "Häuserbaugesellschaft". Der Ortsteil heißt Neve Zedek.

Inschrift

Direkt unter den bunten kacheln befindet sich diese Inschrift.

Yerushalmi Hall
Yerushalmi Hall

Ebenfalls an diesem Platz befindet sich die Yerushalmi Hall. Wir gehen durch das Haus auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes hindurch und gelangen zu dem Brunnen im Innenhof.

Brunnen
Haus
Tel Aviv

Der Reisebus erwartete uns hier. Nach unserem Spaziergang im Regen fuhren wir nach Holon ins Design Museum.