Dieser Blog enthält vornehmlich Fotos, die von mir oder Bekannten in Israel aufgenommen wurden. In geringem Umfang wird auch auf Material verwiesen, das mir aus Israel zugespielt wurde oder ich im Internet aufspürte.
Mittwoch, 17. April 2013
Jaffa
Nach dem Tiefpunkt bei evogene machten wir
uns auf hier her nach Jaffa.
Die Anzahl der Fotos zum Löwentempel täuscht, mehr als die wenigen Worte des kurzen
Videos war über diese Ausgrabungen, deren Funde aus einer ganzen Reihe unterschiedlicher
Zeitepochen und Kulturen stammt, war nicht zu erfahren.
Das nach unten in Stufen konisch zulaufende Gebäude ist das Hotel Marina, in welchem
wir untergebracht sind. Dahinter schließt sich etwas höher das Hotel Carlton an.
Der große Kasten dahinter ist das Hotel Hilton. Der große Schornstein gehört
zu dem Kraftwerk am Yarkon.
Es wird enger; die Reiseteilnehmer verteilen sich nicht mehr so weiträumig, entsprechend
mehr gilt es Reiseteilnehmer aus den Bildern heraus zu schneiden, oder ganze Bilder
weg zu lassen, wo kein sinnvoller Schnitt möglich ist.
An diesem Kunstwerk "Oranger Suspendu" von Ran Morin wird das Problem besonders deutlich.
Auch noch so langes Warten und zwischenzeitig anderes Fotografieren ermöglichte es nicht,
das Kunstwerk in Gänze ohne massenhaft Reiseteilnehmer im Bild zu fotografieren. Und auch
in dieser Aufnahme, die nur den künstlichen Fels zeigt, aus dem der Stamm des
Oragenbaumes wächst, ließ sich die ins Bild gelaufene Person nicht sinnvoll
herausschneiden.
Ein Video mit dem Marsch durch die Gassen, gibt es dieses Jahr nicht. Zum einen
ist es langweilig, immer das gleiche aufzunehmen, zum anderen ist das 16:9 Format
in der Querausrichtung nicht optimal für die Gassen und in der Längsausrichtung
nur für das Web zu gebrauchen. Außerdem wären dann ja ständig die Reiseteilnehmer
im Bild, die nicht bekennen wollen, daß sie dabei waren.
Aus der Nähe sieht die Georgskirche so aus, wie auf nachfolgendem
Foto von Martin Furtschegger,
das mir zur Überprüfung diente, ob ich mich an den Namen der Kirche korrekt erinnere.
Ich selbst kenne bislang nur den Blick zum Turm der Kirche. Aus der Perspektive
des Fotos von Martin Furtschegger kenne ich die Kirche bislang nicht.
Während wir auf ein paar besonders rücksichtsvolle Reiseteilnehmer warten, die
in den Läden ausladend shoppen, versuche ich eine Stelle zu finden, wo man möglichst
viel vom Leuchtturm sieht.
Auf dem Dach eines der Häuser hier am Platz, findet sich diese Skulptur. Nach
einer beherzten Drehung läßt sich das Bild so schneiden, daß keine Satellitenschüsseln
und sonstiger Kram mehr im Bild sind.
Das schmiedeeiserne Fenstergitter ist auch schon in einem meiner Videos vom
1. Juni 2012 zu sehen.
Heute sehen wir es als Fotografie in entsprechend höherer Auflösung.
Auch hier durch die Gasse hat man einen Blick auf den Leuchturm. Er befindet sich direkt
hinter dem Haus, das uns üblicherweise als Haus von Simon dem Gerber gezeigt wird.
Ich gehe schon mal runter zu besagtem Haus, ehe zu befürchten ist, daß wieder
Menschenmassen im Bild stehen.
Die Gasse als Fortsetzung des Hofs führt nicht hinauf zum dem Platz, wo die Gruppe
noch immer auf die Einkäufer wartet. Vielleicht ist es eine Sackgasse.
Die Gruppe hat sich in Bewegung gesetzt, kommt aber nicht als Gruppe hier in den
Hof herunter, sondern nur ein weiterer Fotografierlustiger kommt herab, woran ich
erkenne, daß die Gruppe sich in Bewegung gesetzt hat.
Jetzt ist auch nach oben freier Blick. Ich gehe wieder bis hier her hoch, denn
der Weg zum Hafen hinab führt hier links herum und nicht hinunter in den Hof,
in welchem ich eben war.
Hier oben am Eck, wo ich vorhin den Leuchturm fotografiert hatte, ist auch die
Tafel angebracht. Aus dieser Perspektive geht es rechts zum Hafen und geradeaus
hinab in den Hof vor dem haus von Simon dem Gerber.
Im Hafen angekommen laufe ich mal in eine Richtung, in der ich noch nicht war.
In der linken Straße befindet sich das "Nalaga’at" Center,
wo wir morgen Abend ein Theaterstück ansehen werden.
Weiter nach hinten gehe ich nicht, denn ich will ja nicht die Gruppe aus den Augen
verlieren, auch wenn es keine Katastrophe wäre, den Anschluß zu verlieren, denn
der Fußweg zum Hotel ist höchstens eine Stunde (wenn man nicht fotografiert).
Auch hier sieht man wieder unter anderen auch unser Hotel. Der Kamin des Kraftwerks
erscheint nun am linken Bildrand und nicht mehr wie beim Blick vom Tel über dem
Hotel Hilton.
Wir gehen weiter, aber nicht, wie sonst unten entlang Richtung Strand, sondern wieder
die Treppen hinuauf und dann in anderen Gassen durch die Altstadt nach oben. An einem
Haus finde ich neben der Klingel dieses originelle Namenschild.
Ein paar enschließen sich, den Weg zum Hotel zu Fuß zu gehen. Im Verkehrsgetümmel
brauchen wir mit dem Bus eine halbe Stunde, die Fußgänger gerade mal eine Viertelstunde
länger.
Morgen wollen wir uns das Detention Camp in Atlit
anschauen. Dieses liegt nördlich am Meer fast schon bei Haifa. Bis dort hin erwartet
uns eine längere Busfahrt, die wir
größten Teils schon kennen von unserem Ausflug nach Zichron Yaakov
gestern; die Strecke ist die gleiche nur noch ein Stückchen weiter.